Eine genaue und lückenlose Chronologie von Haydns Sinfonien wird wohl niemals möglich sein. Doch gab – und 4. Finale – Presto – Haydn*, Antal Dorati, Philharmonia Hungarica – The Symphonies – es stets Bemühungen, eine Reihung zu finden, die der historischen Reihenfolge wenigstens nahekommt. Haydns eigener Hand stammen oder von ihm durchgesehen wurden.

Leider hat er dabei kaum auf eine Ordnung der Werke nach ihrem Entstehen Wert gelegt. Ihm scheint nur die Vollständigkeit der Verzeichnisse ein Anliegen gewesen zu sein. So bleiben der Wissenschaft nicht selten mühsame Untersuchungen des verwendeten Notenpapiers, der Personallisten der Musiker, frühester Abschriften und natürlich auch stilistische Betrachtungen etc. Hilfsmittel für eine – annähernde – Bestimmung des Entstehungsdatums vieler Werke Haydns.

Einen wichtigen Versuch zu einer allgemein gültigen Nummerierung zu gelangen, unternahm Eusebius Mandyczewski in seiner 1908 von Breitkopf und Härtel herausgebrachten ersten kritisch durchgesehenen Gesamtausgabe. Anthony van Hoboken übernahm weitgehend diese Nummerierung für sein 1957 erschienenes Verzeichnis der Sinfonien, nachdem er einige Ergänzungen vornahm. Und er konnte in vielen Fällen schon auf Untersuchungen von H. James Webster traf beispielsweise eine “Zuordnung der Sinfonien in Perioden”. Sie hatte sich schon zuvor in mehreren Publikationen des Joseph Haydn Institutes Köln mit dem Thema der Chronologie befasst. Dennoch blieb die Nummerierung der Werke Haydns in Hobokens Verzeichnis bis heute gültig.

Angesichts der eingangs erwähnten Unmöglichkeit einer fehlerlosen Chronologie kommt diesem Verzeichnis – trotz allfälliger, aus dem damaligen Wissensstand erklärbarer Ungenauigkeit – das Verdienst zu, eine “Ordnung” geschaffen zu haben, die weltweit eine “Identifizierung” der Werke Haydns ermöglicht. Die Beibehaltung der in Literatur und Praxis längst schon etablierten Zählung Hobokens bewahrt damit Haydns umfangreiches Schaffen vor der heillosen Verwirrung die eintreten müsste, wenn seinen Werken alle paar Jahre neue “richtigere” Nummern zugewiesen würden. Eine genaue und lückenlose Chronologie von Haydns Sinfonien wird wohl niemals möglich sein. Doch gab – und gibt – es stets Bemühungen, eine Reihung zu finden, die der historischen Reihenfolge wenigstens nahekommt. Haydns eigener Hand stammen oder von ihm durchgesehen wurden. Leider hat er dabei kaum auf eine Ordnung der Werke nach ihrem Entstehen Wert gelegt. Ihm scheint nur die Vollständigkeit der Verzeichnisse ein Anliegen gewesen zu sein.

So bleiben der Wissenschaft nicht selten mühsame Untersuchungen des verwendeten Notenpapiers, der Personallisten der Musiker, frühester Abschriften und natürlich auch stilistische Betrachtungen etc. Hilfsmittel für eine – annähernde – Bestimmung des Entstehungsdatums vieler Werke Haydns. Einen wichtigen Versuch zu einer allgemein gültigen Nummerierung zu gelangen, unternahm Eusebius Mandyczewski in seiner 1908 von Breitkopf und Härtel herausgebrachten ersten kritisch durchgesehenen Gesamtausgabe. Anthony van Hoboken übernahm weitgehend diese Nummerierung für sein 1957 erschienenes Verzeichnis der Sinfonien, nachdem er einige Ergänzungen vornahm. Und er konnte in vielen Fällen schon auf Untersuchungen von H. James Webster traf beispielsweise eine “Zuordnung der Sinfonien in Perioden”. Sie hatte sich schon zuvor in mehreren Publikationen des Joseph Haydn Institutes Köln mit dem Thema der Chronologie befasst.